Allgemein: Der Achat ist eine Varietät des Minerals Quarz (SiO2). Auffälliges Merkmal von Achaten sind die überwiegend streifenförmigen Ablagerungen, die beim Anschnitt von Drusen- beziehungsweise Mandelsteinen sichtbar werden. Es gibt jedoch auch ungestreifte und einfarbige Achate. Natürliche Achate können in fast allen Farbtönen vorkommen. Die Farben entstehen durch Einlagerungen von Aluminium, Calcium, Eisen, Magnesium und Mangan. Die Namensgebung “Achat” geht auf den südsizilianischen Fluss “Achates” zurück, der heute Dirillo heißt, und wurde erstmals vom griechischen Philosophen Theophrast (372-287 v. Chr.) in seinem Werk ”Peri Lithon” (Über die Steine) beschrieben.
Der Sternachat aus St. Egidien, Thundereggs z.B. aus Oregon (auch Donnereier genannt) und australische „Amulettsteine“ sind geologisch sehr eng verwandt und gehören zur selben Entstehungsart, stammen jedoch von unterschiedlichen Fundorten. Sie bilden sich als Knollen in sauren Vulkaniten (wie Rhyolith). Durch Schrumpfung entstehen sternförmige Hohlrisse, die sich mit Quarz, Chalcedon oder Achat füllen. Beide zeigen beim Aufschneiden oft stern- oder kernförmige Muster im Inneren.
Bitte beachten Sie, dass die Farbe vom Bild zur Realität immer etwas abweichen kann. Auch können kleine Oberflächeneinschlüsse und feine Risse vorhanden sein, weil es sich um ein Naturprodukt handelt, ist dies nicht auszuschließen!
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